Aufruf zum Würzburger Friedenspreis 2012!

Auf geht’s ins 18. Jahr! Auch 2012 wird der Würzburger Friedenspreis verliehen - an eine Gruppe oder Einzelperson aus der Region Unterfranken, die sich in besonderer Weise für Frieden, Völkerverständigung und gewaltfreie Konfliktlösung eingesetzt hat. Der Flyer mit der Ausschreibung 2012 ist hier.

Der Preis ist mit € 1500 dotiert und wird verliehen vom Komitee Würzburger Friedenspreis, in dem sich - neben etlichen Einzelpersonen – rund 20 Gruppen aus der Friedens-, Ökologie-, Eine-Welt- und Menschenrechtsarbeit sowie Parteien zusammengeschlossen haben.

Die Termine zur Vorbereitung der Preisverleihung stehen bereits fest:

Do. 15.32012: 1. Treffen Komitee Würzburger Friedenspreis im Würzburger Ratskeller (Schiestl-Stube)

Fr. 16.3.2012: Aufruf in der Presse zum Würzburger Friedenspreis 2012 mit Bitte um Mitträgerschaft und KandidatInnensuche

Di. 8.5.2012: Einsendeschluss für Vorschläge für KandidatInnen

Do. 24.5.2012: 2. Treffen Komitee Würzburger Friedenspreis im Würzburger Ratskeller (Schiestl-Stube)

So. 15.7.2012: Preisverleihung im Mainfrankentheater Würzburg (Foyer) um 11 Uhr

 

 

 

Preisträger

Ofarin - Info 27.3.2008

Bericht von Ofarin - Stand 27.3.2008

Die Organisation OFARIN, Träger des Würzburger Friedenspreises 2006, setzt ihr Engagement in Afghanistan fort. Dabei geht es vor allem um ein Alphabetisierungsprogramm, das sich an etwa 4000 Kinder im Grundschulalter und etwa 500 Frauen und junge Mädchen wendet, die nicht in eine staatliche Schule gehen konnten. Die Häfte der Klassen arbeitet in Kabul, die andere in den Provinzen Logar, Wardak und Pandschir. Dieses Programm wird vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor unterstützt. Der Unterricht findet in Privatwohnungen und in Moscheen statt. weiterlesen ...

Preisträger 2008

Bürgerforum Gräfenberg

Der mit Euro 1500 dotierte Würzburger Friedenspreis geht im Jahr 2008 an das Bürgerforum Gräfenberg für das engagierte Eintreten für Demokratie und gegen Rechtsextremismus.

Gräfenberg, ein idyllisches Städtchen in Oberfranken, wurde seit 1999 einmal  jährlich von rechtsextremistischen Gruppen heimgesucht. Ziel der Aufmärsche ist das überdimensionale Kriegerdenkmal hoch über der Stadt, das die Neonazis als Kulisse für ihre völkische Heldenverehrung missbrauchen wollen. Mit Fahnen, Fackeln und Trommeln erzeugen die Neonazis ein gespenstisches, an die SA-Aufmärsche der Weimarer Zeit erinnerndes Szenario. weiterlesen ...

Preisträger 2006

Peter Schwittek / OFARIN e. V.

Information vom 27.3.2008 hier .

Der Würzburger Friedenspreis 2006 geht an Peter Schwittek und den von ihm und Freunden gegründeten Verein OFARIN für das langjährige Engagement in Schul- und Nothilfeprojekten in Afghanistan. Seit Ende der neunziger Jahre arbeitet der in Randersacker bei Würzburg wohnende Peter Schwittek zwei Drittel des Jahres in Kabul. In Afghanistan kann er sich auf ein hochmotiviertes Team einheimischer Mitarbeiter verlassen. Die Arbeit wird vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor vertrauensvoll gefördert. weiterlesen ...
Preisträger 2007

Petra Eicke-Abelmann-Brockmann

Der Würzburger Friedenspreis geht im Jahr 2007 an Frau Petra Eicke-Abelmann-Brockmann für ihr langjähriges Engagement und ihren persönlichen Einsatz im Arbeitskreis „Integration durch Sprache, Sport und Spiel" im Würzburger Stadtteil Lengfeld. Der Arbeitskreis, den sie seit 1999 leitet und dem ca. 20 Personen aus den beiden Pfarrgemeinden, den Kindergärten, der Schule, der CARITAS und der KAB angehören, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen zu motivieren, Integration als zweiseitige Angelegenheit zu leben, sich gegenseitig einen Einblick in die eigene Welt zu genehmigen, um mit mehr Verständnis, Toleranz und gegenseitiger Akzeptanz für- und miteinander zu leben.

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Preisträger 2009

Willi Erl (Schweinfurt)

Der Würzburger Friedenspreis geht 2009 an Herrn Willi Erl, Schweinfurt. Mit der Verleihung des Würzburger Friedenspreises würdigt das Komitee das langjährige, beharrliche Engagement von Willi Erl für Frieden und Völkerverständigung.

Willi Erl hat hierzu unter anderem seine Funktionen als Berater lateinamerikanischer Sozialarbeit - von Lima aus - und später in Deutschland als langjähriger Geschäftsführer des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) sowie als ehrenamtlicher Vorsitzender von CARE Deutschland e.V. genutzt.

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Preisträger 2005

Schwester Angela (Oberzell)
von den Ordensleuten für den Frieden


2005 erhält den Würzburger Friedenspreis Schwester Angela Kruppa von den Franziskanerschwestern in Oberzell bei Würzburg für ihr furchtloses Engagement für Frieden und Menschenwürde im Rahmen der bundesweiten "Initiative Ordensleute für den Frieden" (IOF).

"Ohne Gerechtigkeit für alle gibt es keinen Frieden!" lautet das Motto der Initiative. Seit rund 15 Jahren engagiert sich Schwester Angela dort, mittlerweile bereitet sie im Sprecherkreis der IOF die alljährlichen Aktionen gegen die bestehende ungerechte Wirtschaftsordnung mit vor.

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Preisträger 2010

Frauen für die Vielfalt (Landkreis Kitzingen)

Der Würzburger Friedenspreis geht in diesem Jahr an die Initiative „Frauen für die Vielfalt“ aus dem Landkreis Kitzingen für ihren konstruktiven und gewaltfreien Widerstand gegen Agrogentechnik - lokal, überregional und durch internationale Vernetzung auch weltweit.

Die Gruppe entstand aus dem Widerstand gegen Gentechnik im Raum Kitzingen und setzt sich in sehr kreativ gestalteten Aktionen und Informationsveranstaltungen für die Erhaltung der Pflanzenvielfalt und natürlicher Lebensräume ein, die ...

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Preisträger 2011

17. Würzburger Friedenspreis an Addis Mulugeta und das "Heimfocus Magazin"

Seit 1995 wird alljährlich der Würzburger Friedenspreis verliehen - an eine Gruppe oder Einzelperson aus der Region, die sich „von unten her" in besonderer Weise für Frieden, Völkerverständigung und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen eingesetzt hat. Heuer geht der mit 1500 Euro dotierte Würzburger Friedenspreis an Addis Mulugeta (Äthiopien / Würzburg) für sein Engagement, den Flüchtlingen eine Stimme zu geben und Begegnung zwischen ihnen und der einheimischen Bevölkerung zu stiften.

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Preisträger 2004

Förderverein „Tor zum Leben -
Lifegate Rehabilitation e. V.“ Würzburg


Den Würzburger Friedenspreis erhält im Jahr 2004 der Förderverein „Tor zum Leben - Lifegate Rehabilitation e. V.“ (TzL), Würzburg, für seine Hilfe für behinderte Kinder in Palästina und seine Versöhnungsarbeit zwischen Palästina und Israel. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird 2004 zum zehnten Mal vergeben. Kontakt zum Preisträger über www.lifegate-reha.de.

Trauer, Wut und Frustration begleiten Palästinenser und Israelis permanent seit Beginn der sog. Intifada Al’Aqsa vor vier Jahren. Das alltägliche Elend in den abgesperrten palästinensischen Gebieten, weiterlesen ...

Preisträger 2003

Jella Weidlich - Lern- und Spieltreff für Flüchtlingskinder in Würzburg

Den Würzburger Friedenspreis erhält im Jahr 2003 Frau Gabriele Weidlich, Höchberg, für den Aufbau und die Organisation eines Lern- und Spieltreffs für Kinder von Asylbewerbern in der Erstaufnahme-Einrichtung Würzburg (Veitshöchheimer Straße). Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

Jährlich bitten Zehntausende in Deutschland um Asyl - sie fliehen aus Kriegs- und Krisengebieten oder wegen persönlicher Verfolgung und Beschneidung ihrer Menschenrechte in der Heimat. In Aufnahmeeinrichtungen, wie in Würzburg, wird ihr Anliegen vorgeprüft.

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Preisträger 2002
Dokumentarfilmgruppe Rothenburg o. d. T.

Den mit 1000 Euro dotierten Würzburger Friedenspreis erhält 2002 die Dokumentarfilmgruppe der Oskar-von-Miller-Realschule in Rothenburg o. d. Tauber. Seit 1982 setzen sich Schülerinnen und Schüler mit der Nazi-Zeit auseinander, sprechen mit Augenzeugen und Nachkommen, forschen in Archiven, erarbeiten Filme und sind bei den Vorführungen dabei, um mit den Zuschauern über das dokumentierte Geschehen zu sprechen.Zu ihrem Thema Erinnerung, Aufarbeitung und Versöhnung sind sie durch einen Hinweis auf das Geschehen im Dorf Brettheim gekommen, ganz in der Nähe von Rothenburg o. d. T.: Nazi-Willkür und Zivilcourage Einzelner, weiterlesen ...
Preisträger 2001
Arbeitskreis "Gewissen" Iphofen

Den mit 1500 Mark dotierten Würzburger Friedenspreis erhält in diesem Jahr der Arbeitskreis "Gewissen" - Arbeitskreis für Solidarität, Toleranz, Dialog und Gewaltlosigkeit in Iphofen.

"Was können wir tun?" lautete die Frage, die sich viele im letzten Jahr stellten, als in Iphofen zwei Aufmärsche von rechtsextremen Gruppeninhaltliche Auseinandersetzung mit menschenverachtendem Denken und Handeln. Dieser Aufgabe widmet sich mit viel Zivilcourage der Arbeitskreis "Gewissen". angekündigt wurden. Glücklicherweise wurden beide verboten weiterlesen ...

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